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Kontrollierte Wohnraumlüftung

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird dann eingesetzt, wenn durch gute Abdichtungsmaßnahmen z. B. neuer Fenstereinbau nach RAL, das Gebäudeinnere nur noch wenig Luftaustausch mit der Außenluft erlaubt. Sie wird mit einem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung kombiniert, die in der kalten Jahreszeit dafür sorgt, dass die ausströmende warme Raumluft die zuströmende Außenluft vorwärmt und so möglichst wenig Wärmeenergie dem Gebäudeinneren entzogen wird. Die KWL soll sicherstellen, dass erhöhte Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe – etwa Kohlenstoffdioxid – abtransportiert werden.

  • Durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung wird die Außenluft durch die Abluft im Winter vorgeheizt. Bei Rückwärmzahlen von 60-80% ist der Lüftungswärmeverlust nur ein Bruchteil, verglichen mit der Fensterlüftung oder dem Betrieb ohne eine Wärmerückgewinnung (WRG). 
  • Gefilterte Außenluft mit Luftfilter (Feinstaub, Pollen, etc.) 
  • Abtransport von Schadstoffen und Gerüchen (CO2, Luftfeuchte, Ausdünstung, etc.) 
  • Stark geminderte Gefahr von Schimmelbildung im Wohnraum 
  • Gehemmtes Hausstaubmilbenwachstum 
  • Bei Außenlärmbelastung können die Fenster bei gleichzeitiger Frischluftversorgung geschlossen bleiben 
  • Kühlung und leichte Entfeuchtung der Außenluft im Sommer, sowie Vorwärmung der Luft im Winter mit Erdwärmetauscher – eine KWL ist zwar keine Klimaanlage, dennoch kann sie im Sommer die Raumtemperatur leicht absenken und die Zuluft etwas entfeuchten, was als sehr erfrischend empfunden wird, - vor allem wenn gerade schwüles Sommerwetter herrscht, oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter

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